Gesetzliche Krankenkassen verklagen die Bundesrepublik Deutschland auf 10 Milliarden Euro.
Der GKV-Spitzenverband verklagt die Bundesrepublik Deutschland auf 10 Milliarden Euro, damit soll die Finanzierungslücke für die Versorgung der Bürgergeldempfängern für 2026 gedeckt werden. Die Krankenkassen erhalten Zuschüsse aus Steuermitteln, die seit Jahren die tatsächlichen Kosten für Behandlungen, Krankenhausaufenthalten usw. nicht decken.
Bisher musste die beitragszahlende Versicherungsgemeinschaft die Lücke ausgleichen. Der Spitzenverband der GKV weist seit über 15 Jahren auf die systematische Unterfinanzierung hin, aber geändert hat es nichts.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich bereits im Juni für mehr privater Versorge positioniert. Womit er offensichtlich eine 2 Klassen Versicherung in Betracht zieht. Aller Wahrscheinlichkeit nach können sich Geringverdiener keine zusätzlichen Versicherungsprämien leisten.